Geburtserlebnis verarbeiten

Die Geburt meines Sohnes war auch irgendwie für mich ein zweiter Geburtstag. Seit dem hat sich etwas Grundlegendes in meinem Leben und in mir verändert. Ich bin nicht mehr „die Alte“ und auch das gilt es wahr- und anzunehmen. Dann können wir uns neu sortieren und Potenziale nutzen.

Es kommt auch nicht selten vor, dass bei der Geburt unseres Kindes etwas geschieht, was zu einer psychischen oder physischen Belastung führt. Hier ist es sehr heilsam, sich all die Gefühle, die damit verbunden sind zu erlauben.

  • Trauer über das, was nicht so gelaufen ist, wie erhofft.
  • Ängste um unser Kind und uns selbst.
  • Wut auf uns oder Menschen, die uns bei der Geburt begleitet haben.
  • Das Gefühl des Versagens
  • Ablehnung und Zweifel
  • Und auch durchlebte Schmerzen, die so groß waren, dass es nicht den einen glücklichen Moment gab, von dem andere vielleicht schwärmen.

Es ist wichtig dass wir uns dem Thema widmen, denn wenn diese belastende Grenzerfahrung nicht verarbeitet wird, kann dies zu Ängste, Anspannung und Überlastung führen.

Dies spürt unser Baby und hat ebenso Auswirkungen auf zukünftige Schwangerschaften und Geburten.

Mögliche Ansätze je nach Bedarf

  • Geburtserfahrung verarbeiten
  • Reflektion der Geburt
  • Lösung von Emotionalen Blockaden
  • Ressourcenstärkung und Belastungsausgleich
  • Atemübungen
  • Meditation (geführte stille und aktive Meditationen)
  • "Innere Helferin" aktivieren