Verlust eines Kindes – Fehlgeburt / Todgeburt

Wenn wir unser ungeborenes Kind verlieren fallen wir von beschwingt, überglücklich und voller Vorfreude in ein Loch der absoluten Leere, Traurigkeit und Verzweiflung.

Obwohl viele von uns betroffen sind, wird diesem Schicksalsschlag nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das Umfeld tut meist so, als wäre das Kind ja noch kein Lebewesen gewesen und häufig hört man „ist doch nicht so schlimm, das kann passieren“ und „dann klappt es halt beim nächsten Mal- dranbleiben!“.

Die Eltern des verstorbenen Kindes fühlen sich mit ihrem Kummer oft alleine. Verdrängen und Weitermachen sind die gesellschaftlichen Umgangsformen mit dem Verlust eines ungeborenen Kindes.

Natürlich ist Optimismus hier ein guter Rat. Aber dabei ist es auch wichtig der Trauer, dem Schmerz und auch der Liebe Raum zu geben. Denn oft hat unsere Fehlgeburt auch starke Auswirkungen auf folgende Schwangerschaften und Geburten, da wir aufgrund unserer traurigen Erfahrung mit Sorgen und Ängsten konfrontiert werden.

Erst, wenn wir uns mit unseren Gefühlen auseinander gesetzt haben und bewusst Abschied nehmen, können wir uns unbeschwerter für ein neues Kind öffnen und die Schwangerschaft wieder mehr genießen.

Was wir machen:

  • Ressourcenstärkung und Belastungsausgleich
  • Gefühlswahrnehmung